Artikelarchiv von Maja Langsdorff
Die folgenden Artikel erschienen im Heft 01/2003 der Zeitschrift »Young Family - Das Magazin für junge Eltern«
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Am Anfang sind Gefühl und Balance
Erste Lernerfahrungen und Gefühle des Kindes im Mutterleib
Stolze junge Eltern beobachten mit Freude, wie Baby sich entwickelt und
in atemberaubendem Tempo lernt. Doch das Lernen beginnt nicht erst nach der Geburt.
Schon im Mutterleib nimmt der Fötus neugierig seine kleine Umwelt wahr, fühlt, träumt,
macht Erfahrungen und reagiert.
von Maja Langsdorff
Es ist noch gar nicht so lange her, dass Wissenschaft und Forschung die Reaktionen
des Fötus im Mutterleib als reine Reflexe abgetan haben. Und bis in die achtziger Jahre
hinein gingen sogar viele Fachleute davon aus, Föten und Neugeborene würden nichts
empfinden, nicht einmal Schmerzen. So wurden die Winzlinge ohne jegliche Betäubung
operiert, eine grausame Vorstellung.
Die medizinische Forschung hat inzwischen herausgefunden, dass Ungeborene im Mutterleib
sehr wohl wahrnehmen, spüren, fühlen, und den Zeitpunkt, ab dem so etwas wie ein
Schmerzempfinden einsetzt, datieren sie immer weiter nach vorn. Das Kind im Mutterleib
ist ein »erlebendes Wesen«, betont Ludwig Janus, Heidelberger Psychotherapeut
und Präsident der Internationalen Studiengemeinschaft für pränatale und perinatale Psychologie und Medizin (ISPPM).
Wahrnehmungen gebe es schon sehr früh, es sei falsch anzunehmen, »dass das kleine
Embryonalwesen nichts erlebt«. Nur: Was es erlebt, darüber reflektiert es
natürlich noch nicht. Am Anfang ist praktisch das ganze Erleben und Lernen durch
Emotion bestimmt.
»Nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen müssen wir annehmen, dass
sich alles - Verstand, Gefühle und Seele - aus Empfindungen entwickelt«, sagt
die renommierte Autorin Katharina Zimmer, langjährige Wissenschaftsredakteurin der
»Zeit« und Verfasserin zahlreicher entwicklungspsychologischer Bücher.
Die ersten Wahrnehmungen sind identisch mit Empfindungen, die objektiv erkenn- und
messbar sind, lösen sie doch Reaktionen aus. So weiß man, dass der Embryo sich
zurückzieht, gewissermaßen »flüchtet«, wenn ein Untersuchungsinstrument
in den Mutterleib eingeführt wird. Zimmer ist sich sicher, dass dies kein unbewusster
Reflex ist, sondern auf eine Angstreaktion hindeutet: »Angst ist wahrscheinlich
das erste und stärkste Gefühl, was als Gefühl empfunden wird, weil es das Leben
schützen muss, was bedeutet, unmittelbar lebensbedrohlichen Gefahren auszuweichen.
Das Wichtigste ist, am Leben zu bleiben. Alles andere ist im Vergleich dazu Luxus.«
Föten zeigen Reaktionen, und wer ihr Verhalten zu deuten weiß, ist dem, was sie empfinden
mögen, schon ein Stück näher gekommen. Wenn ein Fötus sich schneller bewegt, hat ihn
vielleicht etwas angenehm oder unangenehm stimuliert, vielleicht hat er sich auch aus
eigenem Antrieb bewegt. Denn es gibt, so Zimmer, offenbar so etwas wie eine Lust am
Bewegen, eine eigene Motivation, den Körper einzusetzen und zu gebrauchen. »Dann
werden Funktionen geübt und können reifen.« Die einzelnen Sinne entwickeln sich
nach und nach. Genutzt werden sie eigentlich gleich, nicht erst, wenn sie vollständig
ausgebildet sind. Und ab dem dritten Monat der Schwangerschaft erprobt der Fötus im
Mutterleib seine mittlerweile gereiften Sinne und erkundet seine Umgebung.
Was der Fötus in der engen Welt des Uterus »erlebt« und empfindet, provoziert
Reaktionen, aus denen erste Lernerfahrungen entstehen können. »Alles das, was
wir später als Verstand bezeichnen, ist am Anfang Emotion«, sagt Zimmer. Ein
Ungeborenes reagiert schon zwei Monate nach der Empfängnis auf Berührung: Streicht
ein feines Haar über seine Wangen, wendet es seinen Kopf ab und versucht, das Haar
wegzustoßen. Aller Anfang sind Fühlen und Suche nach dem Gleichgewicht. Die erste
Region, die empfindlich wird für Fühlreize, ist die Mundregion; das Ungeborene
reagiert mit Lippen-, Zungen-, Mundbewegung, später wird es am Fingerchen und an
Mutters Brust saugen, mit dem Mund Dinge erforschen, erotische Gefühle erleben.
Mit dem Gleichgewichtssinn lernt der Fötus, sich im Raum einzustellen, zu Balancieren - eine
große Herausforderung: »Unser ganzes Bewegungssystem ist gebildet im Hinblick
auf die Schwerkraft. Das ganze erste Lebensjahr ist ein Kampf gegen die Schwerkraft«,
glaubt Katharina Zimmer. Mit Hilfe des Gleichgewichtorgans im Ohr richtet das Ungeborene
im Mutterleib seine Bewegungen nach denen der Mutter aus, lernt mitzuschwingen und zu
reagieren. »Wenn Sie einen Kopfstand machen oder tanzen, spürt Ihr Baby die
Veränderungen in Lage, Geschwindigkeit und Richtung und versucht, sich in eine stabile
Position zu bringen«, beschreibt der kalifornische Psychologe David Chamberlain,
»wenn Sie herumspringen, wird ihr Baby auch herumspringen, ob es will oder nicht«.
Den Gleichgewichtssinn nutzt (und übt) der Fötus nicht nur, um sich den mütterlichen Bewegungen anzupassen.
Er nimmt, wie Chamberlain es augenzwinkernd ausdrückt, etwa in der zehnten bis zwölften
Schwangerschaftswoche »sein eigenes Bodybuilding-Programm« auf, sein
Bewegungstraining.
Der Geschmackssinn funktioniert schon 14 Wochen nach der Befruchtung. Bis zur 17. Schwangerschaftswoche
breitet sich das Vermögen, Berührungsreize zu empfinden, rasch vom Gesicht aus in alle Hautregionen
aus. »Der erste Kontakt zur Welt findet über die Haut statt«, sagt Ludwig Janus.
Französische Gehörforscher gehen davon aus, dass das Ungeborene ab der 18. Woche zu hören beginnt;
ab der 28. Woche kann man das Hörvermögen sicher voraussetzen. Es nimmt Signale und Geräusche über
die Haut, über die Luft und über die Knochen wahr; es spürt und es hört die Stimme der Mutter, ihm
begegnet über das Hören zum ersten Mal die Welt draußen. »Hören vermittelt Föten starke
emotionale Erlebnisse«, glaubt Katharina Zimmer, »sobald ihr Ohr aufnahmefähig ist,
baden sie in Klängen«. Bekanntlich haben schon vier bis fünf Monate alte Föten klare
Hörvorlieben: Sie schätzen Vivaldi und Mozart, während sie bei Beethoven, Brahms oder Hard Rock
unruhig werden. Ohnehin ist die Gebärmutter ein Resonanzkörper. Die lautesten Klänge, die ans Ohr
des Ungeborenen dringen, sind wohl die der mütterlichen Magens und Darms mit Spitzenwerten von
85 Dezibel. Das in den Arterien rauschende Blut erzeugt im Uterus eine Lautstärke von 55 Dezibel.
Weil sich die Sinnesorgane, und mit ihnen die Wahrnehmungs- und Empfindungsfähigkeit des Ungeborenen
also schon früh entwickeln und genutzt werden, kann die werdende Mutter, aber auch der werdende
Vater, die Entwicklung des Fötus während der Schwangerschaft positiv beeinflussen und damit das
Lernen fördern. Schon 1948 wies der amerikanische Psychologe David Spelt die Lernfähigkeit des
Ungeborenen nach. In Anlehnung an einen frühen russischen Konditionierungsversuch brachte er
Ungeborenen zwei Monate vor der Geburt bei, auf zwei miteinander gekoppelte Ereignisse zu reagieren.
Er hielt fünf Sekunden lang einen Vibrator an den Bauch der Mutter und ließ dazu ein lautes Geräusch
ertönen - das Ungeborene reagierte, wie erwartet, indem es sich »wegdrehte«. Nach 15
bis 20 Wiederholungen dieses Doppelreizes änderten die Ungeborenen bereits ihre Lage, wenn allein
der Vibrator in Gang gesetzt wurde.
Gedächtnis und Lernfähigkeit sind nach Chamberlain für ein Alter von fünf Monaten nach der Befruchtung
bezeugt. Die erste Kommunikation mit der Umwelt läuft grundsätzlich über Gefühle. Früher sprach
man Föten ein vorgeburtliches Gedächtnis ab. Doch zahlreiche Studien widerlegen dies. Ungeborene
reagieren nicht nur auf Töne. Sie erkennen Musik wieder, die sie im Mutterleib gehört haben -
besonders Geigenspiel der Mutter, das über das Schlüssel- und Brustbein übertragen wird. Sie lernen
auch Stimmen und Personen unterscheiden, können sich schon Geschichten »merken« und die
eigene künftige Muttersprache »einprägen«. Babys, die erst wenige Stunden auf der Welt
sind, erkennen nicht nur die Stimme der Mutter, die ihnen ja schon aus dem Uterus vertraut ist.
Sie bevorzugen auch, wenn man sie wählen lässt, deren Muttersprache, können also beispielsweise
französisch und englisch auseinanderhalten. Nachgewiesen hat man diese Fähigkeit durch einfache
Untersuchungen. Über einen Schnuller kann das Neugeborene durch Saugen steuern, also etwa durch
eifriges Nuckeln seine Vorlieben zum Ausdruck bringen.
Ob und wie ein Ungeborene Reize einordnen, können Forscher aus der Dauer der Aufmerksamkeit ableiten.
Wird einem Fötus wiederholt die Silbenfolge »bi-ba«, »bi-ba« vorgespielt,
lauscht er zunächst, was am verlangsamten Herzrhythmus abzulesen ist. Nach einer gewissen Zeit
erlahmt das Interesse, es kommt Langeweile auf. Spielt man ihm dann die umgekehrte Silbenfolge
»ba-bi«, »ba-bi« vor, hält es sofort wieder inne. Verändert der Reiz
sich nicht, nimmt die Aufmerksamkeit ab, was als Habituation (Gewöhnung) bezeichnet und spätestens
ab der 32. Schwangerschaftswoche beobachtet wird - ein deutliches Anzeichen fürs Lernen.
Die Psychologen Anthony DeCasper und Melanie Spence von der Universität von North Carolina haben
ein spannendes Experiment gemacht: Sie ließen Mütter in den letzten sechs Wochen ihrer
Schwangerschaft zweimal täglich eine kleine Geschichte vorlesen. Wenige Tage nach der Geburt wurde
ihren Babys die Aufnahmen zweier Geschichten vorgespielt, der vertrauten und einer fremden. Über
einen Saugerschalter konnten sie durch schnelleres oder langsameres Saugen zwischen den Geschichten
umschalten. Zehn der zwölf Neugeborenen wählten über die Sauggeschwindigkeit die vertraute
Geschichte aus. Und damit nicht genug: Andere Wissenschaftler animierten die Mütter, eine
vertraute Geschichte rückwärts vorzulesen. »Darauf reagieren sie nicht«, erzählt
Katharina Zimmer, »der Mensch ist auf Blabla, auf dummes Zeug nicht eingerichtet«.
Chamberlain sieht darin ein erstes »Anzeichen für gesunden Menschenverstand«.
All diese Informationen könnten ehrgeizige Eltern nun dazu verleiten, ihr Baby schon im Mutterleib
zum eifrigen Lernen stimulieren zu wollen. Und tatsächlich gibt es dafür im Land der unbegrenzten
Möglichkeiten Einrichtungen wie die Prenatal University in Kalifornien, eine
»Ungeborenen-Universität«. Sie bietet ein anspruchsvolles Lernprogramm für Ungeborene,
ein »Föten-Training«. Mutti lernt da zum Beispiel, erste Lektion, wie sie den Fötus
ab dem fünften Monat zu bestimmten Übungszeiten zum Strampeln animieren kann - sicher das Richtige
für die Mutter der Eislaufprinzessin in spe. Weiter geht’s mit dem Vermitteln von bestimmten
Worten, die von taktilen, also spürbaren Reizen begleitet werden: »klopfen« oder
»drücken« zum Beispiel. Der Fötus lernt durch seine Mutter die ersten Worte, die
Tonleiter, sogar Zahlen (er)kennen. Sie sagt »drei« und pocht sich dreimal auf den Bauch.
»Besonderer Wert wird auf Wörter und Erfahrungen gelegt, die bei Wehen und der Geburt zur
Kommunikation benutzt werden sollen«, erläutert David Chamberlain, »zum Beispiel: ‚Jetzt
drückt’s’, womit dem Kind später eine Wehe erklärt werden wird«. Was wie Science fiction klingt,
ist unter Fachleuten nicht unumstritten. Zimmer warnt vor diesen ambitionierten intellektuellen
Förderversuchen: Es bestehe die Gefahr, dass der Fötus durch die Reizüberflutung abstumpfe, und
es habe schon seinen Sinn, dass das Kind im geschützten Raum des Mutterleibs heranreife. Der
Psychiater Bill Fifer stuft die Bildungsversuche für kontraproduktiv ein, sie würden das ungeborene
Kind aufwecken und es gerade dadurch beim Lernen stören. Denn der Fötus im Mutterleib verbringt
die meiste Zeit im REM-Schlaf (»rapide eye movements«, schnelle Augenbewegungen),
einem oberflächlichen Schlaf, bei dem der Erwachsene heftige Bewegungen träumt, diese nicht aber
ausführen kann, weil seine Muskulatur (mit Ausnahme der Augen- und die Kinnmuskeln) blockiert ist.
Beim Fötus und beim Neugeborenen ist das anders - beide können sich im REM-Schlaf bewegen, weshalb
man bei diesem Schlaf auch vom Entwicklungsschlaf spricht. Träumen ist außerdem Gehirntraining.
Janus hält bei aller Kritik am Fötentraining dagegen, dieses erleichtere nicht nur nachweislich die
Geburt, sondern habe noch einen weiteren sehr positiven Effekt: »Die Kinder entwickeln sich
besser, weil die Eltern sich mit ihnen vor der Geburt so intensiv beschäftigt haben.« Janus
empfiehlt, das Kind schon vor der Geburt in die Gestaltung des Lebens und in die Familie
einzubeziehen. Die Schwangere solle sich um ihre Weiblichkeit kümmern, in sich hineinspüren, ihren
Gefühle vertrauen. »Im Zustand der Schwangerschaft sind wir automatisch sensibler, sensitiver
und intuitiver«, sagt auch die Heilpädagogin und Autorin Leila Christiane Jäger.
»Schwangere wissen - sofern sie es zulassen und wenn man sie lässt - ganz von selbst, was
für sie gut ist und was nicht«. Die werdende Mutter und ihr Partner sollten schon früh
Kontakt mit Stimme und Berührung zu dem kleinen Lebewesen im Bauch der Frau herstellen.
Die Elternbeziehung beginnt, so Janus, schon vor der Geburt. »Das Ungeborene ist wie ein Baby
auf Beziehung angewiesen. Es lebt im Milieu der elterlichen Beziehung«. Sein Kind zu fördern,
sei ganz einfach: Indem man »sich ihm innerlich zuwendet, Geschichten erzählt, singt, alles
in dieser Weise: Zeit und Präsenz.« Das Kind spüre die Zuwendung schon im Mutterleib, und
das begünstige die körperliche, seelische und geistige Entwicklung. Aber auch »Gewolltsein
ist wichtig«, sagt Janus. »Sonst kann man sich nicht richtig primär verankern und
hat es später auch schwer, sich zu verankern oder sich für wertvoll zu halten.«
Wie Janus und Zimmer sind viele Experten überzeugt davon, dass ein gutes emotionales Klima die beste
Lernförderung ist. »The womb is the first classroom that everybody attends«
(Die Gebärmutter ist das erste Klassenzimmer, das jeder besucht), zitiert Janus. Er glaubt:
»Wie die Eltern mit den Kindern umgehen, so gehen später die Kinder mit der Welt um.
Friedensfähigkeit und Konfliktfähigkeit wird am Lebensanfang geschaffen, nicht später irgendwann
durch eine Belehrung oder eine Schule. Die früher Föten, Babys oder Kinder waren, sind aber
später Akteure der Geschichte.«
Medientipps zum Thema:
David Chamberlain: »Woran Babys sich erinnern. Die Anfänge unseres Bewußtseins im Mutterleib«, Kösel Verlag München, 2001, 17,95 Euro
Leila Christiane Jäger: »Mit dem Baby reden. Intuitionstraining für werdende Eltern«, Kösel Verlag München 2001, 15,50 Euro
Ludwig Janus: »Der Seelenraum des Ungeborenen. Pränatale Psychologie und Therapie«, Walter Verlag Düsseldorf 2000, 24,90 Euro
Ludwig Janus: »Wie die Seele entsteht. Unser psychisches Leben vor und nach der Geburt«, Mattes Verlag Heidelberg 1997, 14,50 Euro
Katharina Zimmer: »Erste Gefühle. Das frühe Band zwischen Kind und Eltern«, Kösel Verlag München 1998, 18,41 Euro
Katharina Zimmer: »Was mein Baby sagen will«, Reihe Spielen und Lernen, Mosaik, Goldmann Verlag München 1999, 7,45 Euro
Katharina Zimmer: »Widerstandsfähig und selbstbewusst. Kinder stark machen fürs Leben«, Kösel Verlag München 2002, 17,95 Euro.
Interessante Links zum Thema:
Musik für Ungeborene auf CDs und Audiokassetten: http://www.balance4u.de
Kurse zur Aquafitness pränatal: http://www.aquateam.de
Musikalische Erziehung: http://www.muenster.org/suzuki/heitk.htm
Sozialpädagogische Aspekte: http://webstadt.lion.cc/newyork/570165/elternschaft.html
Geo-Artikel »Schwangerschaft: Erlebnis im Mutterleib«: zu finden im Archiv über http://www.geo.de - Medizin - Psychologie
Internationale Studiengemeinschaft für pränatale und perinatale Psychologie und Medizin (ISPPM): http://www.isppm.de
Deutsche Gesellschaft für Psychohistorische Forschung: http://www.psychohistorie.de
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